Gruppenförderung

Ziele und Methoden

In erster Linie versuchen wir den Teufelskreis Legasthenie bzw. Dyskalkulie zu durchbrechen. Das heißt, dass der betroffene Schüler oder die betroffene Schülerin positive Erfahrungen in den Kurseinheiten sammelt. Mit Entspannungs-, Konzentrations- und Wahrnehmungseinheiten wird zunächst eine positive Atmosphäre geschaffen, in der die Leistungsbereitschaft und das Leistungsvermögen der Schüler steigen. Im Verlauf der Zeit soll sich dieses Gefühl in den Kursen auch auf das Lernen in der Schule oder auf den Arbeitsplatz übertragen.

Wie sind die Kurse aufgebaut?

  •   Der Ablauf der Kurseinheiten wird im allgemeinen gleich gehalten. Zu Beginn einer jeden Unterrichtseinheit wird eine kurze Entspannungs- oder Konzentrationsübung durchgeführt. Die Betroffenen lernen in dieser Phase des Kurses, wie sie selbst mit den Anforderungen und dem Stress in Schule und Alltag zurecht kommen können.

Sie lernen, sich selber und ihr Lernverhalten besser einzuschätzen und erhalten Anregungen, das Gelernte in ihrer speziellen Situation umzusetzen. Diese Phase dient weiterhin zur Orientierung und Findung in der Gruppe.

  • Im Anschluss findet eine ca. 20 Minuten dauernde schul- oder arbeitsnahe Fördereinheit statt, in der die Betroffenen handschriftlich üben. Über die Motorik wird ein Einprägen der Wörter und Buchstaben erleichtert.

Alternativ dazu werden über Sensibilisierung der Sinne auch andere Methoden des Schreibens vermittelt.

  • In der dritten und letzten Phase der Kurseinheit beschäftigen sich die Betroffenen mit einem speziell für sie ausgesuchten Computerprogramm. Die Programme sind so aufgebaut, dass eine Selbstkorrektur erfolgen kann.

In allen Phasen werden die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen von unseren Lehrkräften begleitet.

Unser Lernprogramme unterstützen oder fördern den Anwender in gezielten Einzelschritten, einen Inhalt zu erfassen oder Kenntnisse zu vertiefen. Sie arbeiten also nach ähnlich didaktisch/methodisch ausgearbeiteten Theorien wie z.B. der Pädagoge im Unterricht:

  • Grobziele müssen in Feinziele, die wiederum in einzelnen Schritten erreicht werden können, unterteilt werden.
  • Der Schüler, die Schülerin muss ermutigt und belohnt werden.
  • Nur konstruktive Kritik verhilft dem Kind zu positiven Lernschritten.